Psychotherapie in Wiesbaden

Zu Beginn einer Psychotherapie stellen sich oft ähnliche Fragen. Ich habe mich bemüht, einige davon hier zusammenzufassen.

Meine Praxis verfügt über eine Kassenzulassung. Bei Vorliegen einer behandlungsbedürftigen psychischen Störung werden die Kosten der Psychotherapie von den gesetzlichen Kassen übernommen. Das Vorliegen einer psychischen Störung kann ihm Rahmen einer Psychotherapeutischen Sprechstunde abgeklärt werden.  

Als approbierter Psychologischer Psychotherapeut verfüge ich auch über die Voraussetzung zur Abrechnung mit den privaten Kassen. Hinsichtlich des Stundenkontingents und anderer Rahmenbedingungen gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen privaten Kassen. Bitte informieren Sie sich im Vorfeld über die Modalitäten Ihrer Krankankasse. Voraussetzung für die Kostenübernahne ist auch hier das Vorliegen einer behandlungsbedürftigen psychischen Störung.

Generell ist vor Aufnahme einer Psychotherapie mit Wartezeiten zu rechnen. Diese kommen zustande weil eine Psychotherapie bei wöchentlichen Terminen über viele Monate laufen kann. Ein Psychotherapeut kann erst dann wieder einen Platz anbieten, wenn eine laufende Therapie beendet wurde.

Ich führe eine Warteliste, auf die ich Sie gerne aufnehmen kann. Bei Interesse melden Sie sich bitte während meiner telefonischen Sprechzeit. Diese findet in der Regel Mittwochs zwischen 8:30 Uhr und 12:00 Uhr statt. Aktuell kann es im Zusammenhang mit der Corona Pandemie zu Veränderungen der Telefonzeiten kommen, die geänderten Zeiten finden Sie dann auf meinem Anrufbeantworter.

Die Psychotherapeutische Sprechstunde dient der frühzeitigen diagnostischen Abklärung und stellt einen niedrigschwelligen Zugang zur Psychotherapie dar. Der Therapeut klärt in dem Erstgespräch ab, ob ein Verdacht auf eine psychische Krankheit vorliegt und der Patient eine Psychotherapie benötigt oder ob ihm mit anderen Unterstützungs- und Beratungsangeboten (z.B. Präventionsangebote, Ehe- und Familienberatungsstelle) geholfen werden kann.

Probatorische Sitzungen sind "Probesitzungen", die vor Beantragung einer Psychotherapie bei den Krankenkassen und nach der Psychotherapeutischen Sprechstunde stattfinden. Es sind maximal 4 probatorische Sitzungen möglich, mindestens 2 Sitzungen müssen vor Beantragung der Therapie stattfinden.

Die probatorischen Sitzungen sollen Ihnen dazu dienen, sich einen Überblick über die Therapie, den Therapeuten und das geplante Vorgehen zu verschaffen. Innerhalb der probatorischen Sitzungen ist jederzeit eine Beendigung der Behandlung möglich.

Zur Beantragung der Psychotherapie wird ein Konsiliarbericht benötigt. Diesen erhalten Sie von Ihrem behandelnden Psychotherapeuten. Sie müssen den Bericht von Ihrem behandelnden Hausarzt oder Psychiater ausfüllen lassen und dem Therapeuten vor Beantragung der Behandlung wieder zukommen lassen.

Psychologen haben Psychologie studiert. Das Studium beschäftigt sich intensiv mit Persönlichkeit, Motivation, und den Zusammenhängen von Denken, Fühlen und Handeln. Psychiater haben Medizin studiert und sich auf die medizinische Behandlung psychischer Störungen spezialisiert. Sie haben die Möglichkeit, Medikamente zu verschreiben und führen beratende Gespräche dazu. Beide, also Psychologen und Ärzte, können sich nach dem Studium zum Psychotherapeuten weiterbilden. Nach Beendigung der Weiterbildung erhalten Psychologen den Titel Psychologischer Psychotherapeut" und Ärzte den Titel "Ärztlicher Psychotherapeut".

Um eine optimale Funktionalität zu gewährleisten, werden auf dieser Website Cookies eingesetzt. Wenn Sie die Nutzung der Website fort­setzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung

Checkbox kommt...